Auf Antrag der GRÜNEN musste der Magistrat heute in seiner Stellungnahme zum Lärmaktionspianes Hessen, Teilplan Straßenverkehr für den Regierungsbezirk Darmstadt folgende Ergänzung aufnehmen:

"Die Stadt Obertshausen fordert, diese Ergebnisse, z.B. durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Entwurf einzuarbeiten, da hierdurch eine spürbare
Lärmminderung zu erwarten ist."

Leider führen Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen nicht zu Lärmreduzierungen, da die Hauptlärmquelle die Luftgeräusche des Schwerlastverkehrs sind, welche bereits unter 100 km/h fahren. Ich habe eine aktuelle Studie von der A45 vorgestellt, in der über mehrere Monate/Jahre Messungen und Befragungen der Anwohner durchgeführt wurden.

Als Ergebnis wurde die Geschwindigkeitsbeschränkung wieder aufgehoben, da diese Maßnahme unwirksam war.

Da aber in Obertshausen nicht sein kann, was nicht sein darf, ist dies nun wider besseren Wissens als Forderung unterwegs - wegen des guten Gefühls, "etwas" getan zu haben (leider ohne zu erwartenden Effekt).

Die Kooperation von CDU/BfO hat beantragt, mit dem Land Hessen zu prüfen, in der Friedrich-Ebert- und Seligenstädter Str. einseitig oder beidseitg einen Radschutzstreifen einzurichten sowie in der Heusenstammer- und Bahnhofstr. zu prüfen, ob der Bauhof Radschutzstreifen anbringen kann oder dies extern vergeben werden muss.

Nachdem der Beschluss aus dem Antrag IX-267 aus 2011 noch nicht umgesetzt wurde (die Vorstellung von Radschutzstreifen erfolgte, die vergleichende Prüfung mit den Alternativen aus dem Radwegeplan erfolgte nicht) hat Elke Kunde einen Änderungsantrag eingebracht, der diesen Vergleich und die öffentliche Vorstellung und Diskussion mit den betroffenen Anwohnern fordert.

Hintergrund ist die Tatsache, daß auf Radschutzstreifen nicht geparkt werden darf, womit alle öffentlichen Parkplätze in der Bahnhofstraße wegfallen würden. Da dort etliche Betriebe sind, welche auf Parkplätze angewiesen sind, die Kirche kaum eigene Parkplätze hat und es zu den Radwegen in der Bahnhofstr. Alternativen gibt, soll hier eine öffentliche Diskussion über eine mehrheitsfähige Lösung stattfinden.

Hier finden Sie ein Informationsflugblatt sowie eine Blanko-Unterschriftenliste zur Untersützung dieses Antrages.

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 30.8. diese Anträge in den Ausschuss zurückverwiesen. Der nächste Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschuss tagt am Montag, den 17.9.2012.

Zum Haushalt der Stadt Obertshausen 2012 hat Elke Kunde in der Sitzung am 22.3.2012 folgende Anträge gestellt: